Der rollstuhlgängige Kleinbus: alle in einem Fahrzeug
Ein Lift oder eine Rampe an der Tür, Befestigungspunkte im Boden und Sitze, die Platz für Rollstühle machen: Ein rollstuhlgängiger Kleinbus lässt eine Gruppe mit unterschiedlicher Mobilität gemeinsam reisen. Er passt für Familien, Pflegeheime, Tagesstätten und jede Reise, bei der niemand zurückbleiben soll.
Jede Einrichtung ist anders
Jeder Rollstuhlplatz ersetzt Sitze, die Kapazität hängt also von der Einrichtung ab, und auch der Gepäckraum wird kleiner. Beschreiben Sie die Rollstühle, manuell oder elektrisch, ob jemand für die Fahrt auf einen Sitz wechselt und wie viele Begleitpersonen mitkommen; das Transportunternehmen schlägt ein Fahrzeug vor.



Im Fahrzeug
- Alle Steiger für die Rheinkreuzfahrtschiffe in Basel sind barrierefrei; Rollstuhlplätze und Ein- und Ausstiegshilfe im Glacier Express und im Bernina Express werden im Voraus gebucht
- Führerausweis der Unterkategorie D1 für mehr als acht und bis zu 16 Plätze ausser dem Führersitz (Art. 3 Abs. 2 VZV)
- Die ARV 2 gilt nicht für Führer, die berufsmässig Menschen mit Behinderungen befördern (Art. 4 Abs. 1 Bst. c ARV 2), und Begleitpersonen von besonders betreuungsbedürftigen Personen in Fahrzeugen der Behindertenfahrdienste sind von der Gurtentragpflicht ausgenommen (Art. 3a Abs. 2 Bst. f VRV)
- Die ausschliessliche Beförderung von Menschen mit Behinderungen ist vom Personenbeförderungsregal des Bundes ausgenommen (Art. 8 Abs. 1 Bst. c VPB)
- Zugang über Lift oder Rampe, mit Befestigungspunkten für Rollstühle
Welche Regeln gelten
Bei 9 bis 16 Fahrgastplätzen braucht der Chauffeur die Unterkategorie D1. Die Chauffeurverordnung für kleinere Personenfahrzeuge, die ARV 2, gilt nicht für Chauffeure, die berufsmässig Menschen mit Behinderungen befördern.
Gurten werden getragen, wo vorhanden, mit einer Ausnahme: Wer in einem Fahrzeug eines Behindertenfahrdienstes eine besonders betreuungsbedürftige Person begleitet, muss sich nicht angurten.
Ausflüge, die funktionieren
Die Basler Steiger für Rheinkreuzfahrten sind stufenlos erreichbar. Rollstuhlfahrende reisen im Glacier Express und im Bernina Express mit, sobald Plätze und allfällige Hilfe frühzeitig reserviert sind; der Kleinbus setzt die Gruppe an einem Bahnhof ab und holt sie an einem anderen wieder ab. Bei jedem Halt des Tages bestätigt das Transportunternehmen, wo das Fahrzeug nahe beim Eingang halten kann.
Fragen, die Reisende oft stellen
Kann jemand während der Fahrt im Rollstuhl sitzen bleiben?
Ja, auf einem Rollstuhlplatz mit Befestigungspunkten. Eignet sich der Rollstuhl nicht für die Fahrt, wechselt die Person auf einen Sitz; fragen Sie bei der Buchung nach.
Können wir ihn für einen ganzen Tag mieten, nicht nur für einen Transfer?
Ja. Nennen Sie Halte und Zeiten, dann setzt der Chauffeur bei jedem Halt Lift oder Rampe ein.
Wie läuft eine Abholung am Flughafen?
Sagen Sie dem Transportunternehmen, ob bei der Airline eine Assistenz gebucht ist, damit die Abholzeit dafür Spielraum lässt, und geben Sie die Flugnummer an.
Weitere Fahrten, die wir vermitteln
- Firmenausflug und Kongresswoche, Kleinbus für Kleinbus geplant
- Skiferien beginnen am Flughafen: im Kleinbus bis zum Chalet
- Schulreisen, die in ein Fahrzeug passen
- Auswärtsspiele für Vereine, Teams und Fans
- Ihre Hochzeitsgäste hin zum Fest und wieder nach Hause
- Tagesausflug im Kleinbus: Seen, Wasserfälle, Panoramazüge
- Vom Schiff direkt zum nächsten Ziel, im Kleinbus
- Barrierefrei unterwegs, wenn jemand im Rollstuhl mitreist
Rollstuhlgängigen Kleinbus buchen
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